und da war da noch Ankgor Wat ….

Angkor Wat
Das ist ein Muss wenn man sooo nah dran ist. Wir hatten eigentlich erwartet das der Sprung im Standard von Vietnam nach Kambodscha ähnlich ist wie der von Peru nach Bolivien. War er auch – allerdings umgekehrt. Siem Reap (Ankgor) – ist für asiatische Verhältnisse sehr ordentlich. Das gilt wohl nur für Siem Reap wo die Touristen dafür sorgen das es der Stadt sehr gut geht. Wir haben uns dort wieder ein Air BNB gesucht und sind bei Sopheak, Richard & Mr. Dave gelandet.

Richard & Mr.Dave
Ein Volltreffer! Wir haben unweit der Altstadt in einer ruhigen Seitenstrasse gewohnt und hatten sehr nette Gastgeber. Mr.Chonn der Tuk-Tuk Fahrer unseres Vertrauens hat uns in den 3 Tagen chauffiert und das macht in Kambodscha viel Spass. Wir hätten stundenlang Tuk-Tuk fahren können !🇰🇭 Ankgor Wat ist wohl der berühmteste und größte Tempel dort. Wir haben allerdings gelernt das es in der Region über 300 !
Tempelanlagen gibt die man sich alle ansehen kann. Wir haben es auf 5 geschafft und das reichte uns auch. Wir fanden den Tha Prom Tempel – der Tomb Raider Tempel – mit den von Bäumen überwucherten Mauern den schönsten. Insgesamt alles sehr beeindruckend. Allerdings haben uns die Inka Bauten noch mehr beeindruckt, Es hätte noch einiges zu sehen gegeben – wir haben uns auf ein bisschen Altstadt / Alter Markt beschränkt.

Old Market
In Siem Reap ist man da mitten in der Tourimeile und hat kein Problem damit ein Restaurant oder Bar , eine Massage , einen Geldautomaten (der spuckt US$ aus !) oder ein Tuk-Tuk zu finden. Auch gibt es das ein oder andere Souvenir oder T-Shirt zu kaufen. Wir hatten jedenfalls eine schöne Zeit in Kambodscha.











Unser AirBnB Gastgeber meinte jedoch das es da oben nicht so viel zu sehen gibt, Im Gegensatz zu dem was sich Richtung Albany so anschauen lässt hat er vollkommen recht.
Trotzdem wolten wir das Naturerbe Shark Bay noch anschauen. Nördlich Perth wird die Landschaft recht schnell eintöniger – mit viel niedrigem Bewuchs und Sand und endlosen Stränden. Es fühlte sich für uns allerdings am australischsten an . Endlose gerade Strassen , Roadtrains und ab und zu ein Roadhouse oder eine Minisiedlung mit Tankstelle. Auf dem Weg nach Norden liegen die Pinnacles im Nambung Nationalpark – quasi auf dem Weg.
Sie enstanden vor langer Zeit aus abgestorbenen Bäumen die zunächst von viel Sand und Wasser bedeckt wurden und dann mit der Zeit wieder freigelegt wurden. Um die Bäume hatte sich eine steinharte „Kruste“ gebildet – die bis zu 4 m hohen Pinnacles ! Es ist eine wirklich bizarre Landschaft die je nach Tageslicht immer unterschiedlich aussieht, Ganz in der Nähe hatten wir einen kostenlosen Campingplatz gefunden .
Wir sind also nachmittags da angekommen und haben natürlich für unseren Eintritt (20 $) einen netten Strand mit Pelikan, eine Jetty, ein paar Bungalows, eine Wasserschildkröte aber KEINE Delfine gesehen, Aber man hätte ja morgens nochmal wiederkommen dürfen….. Der Campingplatz da oben ist sehr teuer und dafür bekommt man einen engen Parkplatz. Und im näheren Umkreis gibt es nichts! Alles in allem ein wenig enttäuschend .



Danach sind wir durch sehr beeindruckende Eukalyptuswälder zu der Jewel Tropfsteinhöhle gefahren und haben den Tag am Süd-westlichsten Teil Australiens – der Leuchturm am Cap Leeuwin beendet. Der Tag war lang aber sehr gelungen. Endziel im Süden sollte Albany sein.
Auf dem Weg dahin haben wir noch einen Abstecher in Walepole und im Giant Tree Park mit dem Tree-Top Walk (in luftiger höhe) gemacht. Den Tree-Top Walk haben wir uns gespart und sind statt dessen auf dem Boden geblieben – wenigstens genau so gut ! Die Bäume in diesem Park gibt es nur noch in diesem Teil Westaustraliens und sind fast alle der Holzindustrie zum Opfer gefallen. In Albany hatten wir – wie schon in Afrika – einen Platz bei Roy ! Das erste Mal seit wir in Australien unterwegs sind haben wir abends beim Bier mit anderen einheimischen Campern zusammen gesessen ! War ein schöner Abend mit Dumper – eine Art Buschbrot das Brenda im Feuer in einem Gusstopf gebacken hat. 
Das erste mal seit wir unterwegs waren gab es keinen Platz mehr auf dem Campingplatz.
Bis wir auf einem anderen Platz waren reichte die Zeit nur noch für eine Maschine Wäsche. Nach Sydney haben wir es erst am nächsten Tag geschafft. Wir haben uns da erstmal das Hotel das wir für die letzten 2 Nächte gebucht hatten angesehen. Einem Gefühl folgend sind wir auch reingegangen und haben nach unserer Reservierung gefragt. Die junge Frau an der Rezeption konnte sich an den Namen erinnern ! OHH😳 Sie war Deutsche und erklärte das in der Zwischenzeit das Hotel den Besitzer und das Buchungssystem gewechselt hat und sie uns nicht erreichen konnte – wen wundert’s ?

Er hat uns mal eben die ultimative FeuerwerkslocationAPP runter geladen !!!. Denn – wer das Feuerwerk sehen will braucht Geduld und Sitzfleisch oder es wird richtig teuer. Wir haben von Stehplätzen für günstige $400 gehört !!! Die wirklich guten kostenlosen Plätze sind früh (sehr früh – mittags ) zu besetzen. Die Oper ist da wohl der begehrteste Platz – und da wollten wir natürlich auch hin und nahmen stundenlanges Warten in Kauf. Wir waren also um 13:00 h da und lange nicht die ersten – und um 16:00 zeigte die App das der Platz an der Oper schon voll ist. !! Aber was tut man nicht alles um das Feuerwerk und den Start ins Neue Jahr an der Harbourbridge in Sydney live und in Farbe zu erleben


Überrascht hat uns die Größe des Tierheims – 1300 Tiere Hunde, Katzen, Pferde, Koalas, Wombats, Vögel u.s.w. Für so viele Tiere werden seeehr viele Handtücher, Decken und ähnliches gebraucht und so werden auch viele Hände in der Wäscherei gebraucht. Das war unser Job über Weihnachten. Gleich am ersten Tag waren wir mehr als willkommen. Es stapelten sich Berge gewaschener Wäsche und warteten darauf gefaltet und sortiert zu werden. Die Wäscherei war über Weihnachten dünn besetzt und jede helfende Hand wurde gebraucht. Uns hat es riesenspass gemacht etwas sinnvolles zu tun. Viele Sachen wurden frisch gefaltet und noch trocknerwarm wieder aus den Regalen geholt. Uns blieb trotzdem noch Zeit nach Brisbane zu fahren und uns die Stadt anzuschauen.
Das haben wir dann am 25.12. gemacht.- Feiertag und tote Hose in Brisbane. War uns ganz recht. So konnte man wenigstens noch treten.