Wir wünschen allen zuhause und unterwegs ein wunderschönes neues
Jahr 2016
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🎶🎼⛰ Von den blauen Bergen kommen wir …….🎶🎤 Und schön war’s.

Blue Mountain Nat. Park
Wir hatten uns einen strategisch gut liegenden Platz gesucht. Von dort konnte man prima zu den Aussichtspunkten laufen und zur Station der Scenic World – 3 Bergbahnen. Die eine Bahn fährt auf Schienen mit 52 Grad ! 🎢 Gefälle die andere soll die höchste in der südlichen Hemisphäre sein – mit Glasboden! Freddy war ganz begeistert – mit seiner Höhenangst. 😳 Trotzdem haben wir uns getraut. Die steile Schinenbahn schien die harmloseste.

Steilste Bahn der Welt 52 Grad
Am Ende war das die Bahn mit dem Glasboden, und die Schienenbahn hatte es in sich. Sehr komisches Gefühl. Wie eine langsame Achterbahn. Aber es lohnt sich. Die Aussicht auf die „three Sisters“ und die Blue Mountains ist einfach fantasisch.

Blue Mountain Nat. Park
Auf dem Campingplatz fand jeden Abend das Treffen der Gelbhaubenkakadus statt. Zuerst haben wir vermutet der eine der über den Platz lief hätte sich an die Camper gewöhnt und ging überall mal gucken ob was abfällt. Doch da gab es noch mehr. Wir haben am Abend 10 furchtlose Kakadus gezählt. Ein tolles Schauspiel. 
Nachdem wir in Melbourne bei AC/DC abgerockt hatten sind wir auf nach Süden zur Great Ocean Road zu den 12 Aposteln und was es da sonst noch zu sehen gibt.

Great Ocean Road
Die Strecke dahin entlang des Princess Highway ist schon sehenswert. Wenn mann dann an die Küste kommt ist das schon WOW. Man fährt durch kleine Küstenstädchen die ein bisschen so aussehen als wäre die Zeit stehengeblieben. Leider hatten wir da ein bisschen Pech mit dem Wetter. Dicke Wolken und der ein oder andere Regenschauer. Das überraschenste war allerdings die Temperatur ! 13-18 Grad ⛄️☃🌦 Ein Einheimischer hat uns erklärt das der eisige Wind aus der Antarktis sich mit dem warmen Wind aus dem Norden trifft und and der Great Ocean Road wird ausgemacht wer gewinnt !💨🌪😟.

Auf unserem Campingplatz
Letzendlich hat der warme Wind gewonnen und wir hatten auf dem Rückweg deutlich besseres Wetter 🌤🌞. Wir hatten uns einen Campingplatz mit Koalas (einer saß im Baum 20m von uns.) im Otway Nationalpark ausgesucht. Von dort konnte man gut den Great Ocean Road Walk bis zum ältesten Leuchturm Australiens laufen.

Cape Otway
Da gab’s ausser ner strammen Briese auch noch wunderbare Ausblicke. Wir können es wohl bestätigen: der Reiseführer sagt die GOR ist eine der schönsten Küstenstraßen der Welt! Es lohnt sich sie 2x zu fahren – was wir dann auch gemacht haben.

12 Apostel
Den Weg Richtung Blue Mountains sind wir dann über Bombala auf dem Snowy River Highway gefahren.
Jetzt sind wir also in Australien 🐨 Nach 14 Stunden Flug und einer Zeitverschiebung von 14 Stunden sind wir doch in Sydney angekommen. Wir haben unseren Camper übernommen und sind – immer noch leicht verpeilt ( 14 Stunden ist ganz schön viel !) den Princess Highway Richtung Melbourne gefahren.
Erstmal aus der Stadt raus. Dannach ist der Highway eher eine gut ausgebaute Landstrasse die wirklich was hergibt. Es geht durch dichte Wälder, an der Küste entlang, durch kleine Städchen und landwirtschaftliche Gegenden. Die Campingplätze auf dem Weg waren allesamt sehr schön. Wir haben festgestellt das Camping in Australien etwas anders ist als in Europa.
Die Plätze haben alle einen Wasser und Abwasser Anschluss aber nicht unbedingt Strom. Ausserdem – bis jetzt – bleibt man lieber für sich -Schade ! In Melbourne haben wir etwas außerhalb einen guten Platz gefunden. Von hier kann man mit der Bahn in die Stadt fahren – was wir dann auch gemacht haben. Australien ist schon voll im Weihnachsfieber. Schon komisch bei den Temperaturen hier.
Wir hatten auch noch Zeit in den Healesville Sanctuary zu fahren. Ein Tierpark mit den typisch Australischen Tieren. Hier werden auch verletzte Tiere gepflegt und einige vom aussterben bedrohte tiere gezüchtet. Hier gibt es eine Menge sehr ungewöhnliche Tiere und fast alle haben einen Beutel ! Leider hatte sich der einzige Wombat der zu sehen war gerade in die Ecke gelegt. Dafür gab’s Tasmanische Teufel und komische Vögel – ein Riesenfroschmaul ! – exclusiv.
Am nächsten Tag war es dann so weit. Endlich gab’s das AC/DC Konzert.
Die Karten hatten wir schon im Mai in Italien gekauft und da kam es uns noch ewig lang vor – und dann ist die Zeit doch schnell vergangen. Jetzt hieß es also Luftgitarren stimmen und den Rentner (rocken immerhin seit 1973 !) beim musizieren zusehen & hören. Sie haben es immer noch drauf – allerdings bleiben auch Rocker nicht für immer jung !! Selbst Angus Young wird älter – da nützt auch der Name nicht.🎶🎤🎸😉 Trotz alle dem haben sich die alten Herren nichts geschenkt und haben eine tolle Bühnenshow hingelegt. Respekt ! Video :AC/DC Hells Bells Video: AC/DC Intro Rock or Bust
Diese Galerie enthält 336 Fotos.
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Leider ging unser Flug nach Santiago schon am nächsten Tag. Wir wären gerne noch in San Pedro geblieben. Der Flug hatte dann erstmal eine Stunde Verspätung.
Das Treiben auf dem Rollfeld war schon komisch. Es wurde ein und aus geladen und es ging nicht voran. Als wir dann endlich im Flieger saßen hatte ich schon so eine Ahnung, das unser Gepäck nicht eingeladen wurde. In Santiago angekommen stellte sich herraus das einiges Gepäck in den nächsten Flieger geladen wurde weil unserer zu schwer war. Wir standen also das 2te Mal innerhalb einer Woche ohne Koffer da. – Die Fluggesellschaft wollte die Koffer in unser Hotel liefern.! Na wenn das mal klappt ! Das Hostel – ein Familienunternehmen – war dagegen ein voller Erfolg.
Mitten in Santiago, sehr gemühtlich und persöhnlich. Eine alte Villa mit Holzfußböden, kleinem Innenhof und viel Charm. Die haben uns dann auch gleich geholfen unsere Koffer wieder zu bekommen. Spät abends waren sie dann wirklich im Hotel. Das Hostel liegt unweit des Studentenviertels wo wir dann abends noch essen waren. Mittendrin statt nur dabei 🍻🍻🍟 .Von einem Mitbewohner hatten wir den Tipp bekommen mal zur naheliegenden Feuerwache zu gehen.
Ein Feuerwehmann (in Chile alles Freiwillige !) hat uns gleich eingeladen uns die wunderschönen , voll funktionsfähigen, alten Feuerwehrautos mal aus der Nähe anzuschauen. Einfach toll ! Wir haben das einfache aber sehr effektive U-Bahn Netz (um Längen sympatischer als N.Y. !) getestet und wollten uns Santiago noch von oben anschauen – Die Standseilbahn wurde leider bestreikt.
Trotzdem – Santiago hat was von einer Europäischen Großstadt. Man findet sich leicht zurecht und fühlt sich viel sicherer als in den anderen Großstädten Südamerikas. Für den darauf folgenden Tag war der Ausflug an die Küste nach Valparaiso geplant. Nach 2 Stunden Busfahrt für schmales Geld haben wir unsere Stadtbesichtigung mit den 90 Jahre alten Elektrobussen gemacht. Die Stadt liegt auf 40 Hügeln und hat deshalb auch etliche – auch sehr alte – Aufzüge. Valpariiso ist vor allem eins: BUNT – Graffitys auf allem was sich nicht wehrt und jede Menge bunter Häuserfassaden. Auch in diesem Fall sagen Bilder mehr als Worte !!
Nach erlebnisreichen Tagen in Bolivien wurden wir von unserem Guide incl. der Truppe an die Bolivianisch-Chilenische Grenze gebracht. Der Grenzposten ist auf ca. 4500 m irgendwo im nirgendwo und nahe des 3 Länder-Eck.
Argentinien/Bolivien/Chile.Da hatten wir doch Bedenken das wir wirklich abgeholt werden. Doch auch das klappte vorbildlich. Überraschenderweise gab es schon nach 2 km Schotterpiste wieder eine Asphaltstrasse und schon da konnte man einen deutlichen Unterschied sehen. Chile ist wohl das „Europäischste“ der Südamerikanischen Länder.
So sind wir erstmal nach San Pedro de Atacama gefahren um da nach Chile einzureisen (ca. 1 Std.Fahrt)
In San Pedro haben wir uns gleich wohl gefühlt. Es waren angenehme 25 Grad – das Städtchen ist zwar sehr touristisch aber schön gemacht – alles sehr ordentlich aus Adobe gebaut und einheitlich beschildert.
Keine Strassenstände und wenig Verkehr und richtig gutes Essen. Unsere letzter Programmpunkt in Südamerika war die Fahrt ins Mondtal in der Atacama-Wüste mit Sonnenuntergang.
Dieser Teil der Wüste ist hauptsächlich Salz mit einer dünnen Schicht Lehm oder Sand. Durch die Salzkristalle glitzert es überall und es sieht teilweise aus wie frisch geschneit. Sehr bizarr und unbedingt sehenswert. Der Sonnenuntergang dagegen war wenig spektakulär.
Da haben wir wohl etwas Pech gehabt. Wir haben es trotzdem genossen durch San Pedro zu schlendern. Es ist so ganz anders als die Städte vorher – sehr überschaubar und erholsam.