o.k. wir sind ein bisschen im Verzug – ist ja nicht immer so einfach – deshalb mal ein paar zusammengefasst:
Archiv des Monats: Oktober 2015
Galapagos Oktober 2015
Um 4 Uhr morgens gings mit Alejandro (der hatte uns schon abgeholt) zum Flughafen. Das Einchecken für die Inseln ist ähnlich wie für die USA. Mit anderen Worten – es hat ewig gedauert und Alejandro hat uns immer in die richtige Schlange gestellt – sonst hätte es wohl noch länger gedauert.
In Baltra angekommen haben wir unsere erste Mitfahrerin Esther kennengelernt. Wir haben Pto.Ayora ein bisschen erkundet und zum Mittagessen auch die anderen getroffen. Eine wirklich nette Truppe. Alle waren nach unserem ersten Rundgang zum Darwin Center, zu den Schildkröten und den ersten Land& Seeiguanas gut drauf und wir haben uns alle auf schöne Tage auf der MS Encantada gefreut.
Nun – die erste Überfahrt war schlicht zum Kotzen. Über Nacht 12 Stunden mit heftigem Seegang hat dazu geführt, das selbst unser Guide meinte es wäre die schlimmste Nacht gewesen an die er sich erinnern könnte.
Am nächsten Tag waren alle froh den festen Boden von Genovesa unter den Füßen zu haben. Auf unserem Rundgang konnten wir dann ne Menge völlig unerschrockener Rotfußtölpel, Seelöwen, Iguanas und anderes sehen.
Auf den Inseln gehen die Menschen aus dem Weg – nicht die Tiere. Nachmittags konnten wir vom Strand aus mit Seelöwen , Pinguinen und einer Meeresschildkröte schnorcheln. Ein einmahliges Erlebnis. Leider stand abens wieder eine Überfahrt an – so ca. 6 std, – Richtung San Salvador/Sullivan Bay. Auch diese Überfahrt hatte es in sich. Wir beide habe in den ersten Tagen wohl eine 0-Diät gemacht. 😞⛵️😒 Dabei war das Essen wirklich gut. Schade auch.
Ausser Andrea und Andreas ging es allen nicht sooo gut. Und das hat sich erst zum Schluss geändert. Der Kapitän hat deshalb einen kleinen Umweg gemacht – damit wir uns alle ein wenig erholen konnten. Insgesamt hat jede Insel eine andere Karakteristik und andere Tiere. Wir hatten Lava Felder, Mangrovenwälder, Mondlandschaften , Komische Felsen,
Weißen Strand oder schwarze Steine – und überall Tiere die den Menschen einfach ignorieren. Eine sehr spezielle Erfahrung und zu empfehlen.
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Uns hat es – trotz des mehrfachen unkontrolierten Lebensmittelausstoß – gut gefallen.
Quito/Equador Oktober 2015
Angekommen in Quito konnten wir erstmal unsere warmen Jacken ausziehen -Am Gepäckband hatten wir dann den Eindruck als würden die Equadorianer alle mit kompletten Hausstand verreisen
. Unsere Rucksäcke waren winzig gegen die ganzen Schrankkoffer der Einheimischen. Unser Abholservice hat reibungslos funktioniert und ist mit uns erstmal in einen Supermarkt gefahren. Da konnten wir uns mit dem nötigsten eindecken da wir in Quito erstmal ein Appartment gebucht hatten (über Air B&B natürlich). Das war wieder mal richtig top.
Gleich beim reinkommen haben wir uns wohl gefühlt und Maria spricht sogar Deutsch. Wir waren ein bisschen überrascht dass Quito richtig bergig ist. Wir wussten das es 2800 m hoch ist.- Das ist nur der Durchschnitt ! Quito liegt zwischen 1500 m und 3700 m Höhe – und auch hier gibt es einen Hop-On bus. Das haben wir gleich am ersten Tag gemacht und es war wirklich gut. Obwohl nur in Spanisch und englisch – aber da war ja auch nichts anderes versprochen.
Wir haben einen guten Überblick bekommen und am El Panecillo einen wunderbaren Ausblick über die Stadt. Von unten haben wir uns die Altstadt – erste Weltkulturerbestätte – angeschaut und sind abends ins Ausgehviertel “ La Mariscal „zum Essen gegangen. Das größte „Abenteuer“ war wohl die Fahrt zum Mitad del Mundo mit dem Bus. Es fahren unzählige Busse ohne Fahrplan und für uns erkennbare Route durch die Stadt. Dank der wirklich hilfsbereiten Menschen haben wir nach rund einer Stunde und einem Fahrpreis von ca. 50 Cent/p.P. den Equator und das entsprechende Monument erreicht.
Ein wirklich lohnenswerter Ausflug, weil das Gelände drum herum schön gestaltet ist und man von dort aus auch einen großartigen Ausblick hat.
New York Oktober 2015
New York , New York 🎶🎶🎼 endlich ! Nach 26 langen Stunden von Johannesburg über Abu Dhabi sind wir in New York gelandet und haben uns todesmutig in die Bahn gestürzt, haben uns gleich ne Wochenkarte für die Metro gekauft und sind tatsächlich im Hotel angekommen.
Wie versprochen war die Aussicht sensationell. Der Shuttle-Service vom Hotel war auch prima. Damit hatte es sich auch. Wir haben das erste mal mit Ohrstöpseln geschlafen und das Frühstück war nur am ersten Tag gut. Vielleicht waren wir auch etwas verwöhnt von all den tollen B&B Unterkünften ! Alles in allem war New York im wesentlichen laut, hektisch, total verrückt und für Freddy einfach zu hoch (hat ja doch n bissle Höhenangst 😳.
Vor allem ist es seeehr teuer. Wer glaubt in Deutschland leben wir teuer der sollte mal nach New York fahren.💰💵🗽 Dagegen ist selbst Monaco n Schnäppchen. Na ja es gab auch schönes. Wir sind mit der Staten Island Ferry gefahren und auch das 9/11 Memorial hat uns gut gefallen. Durch einen Tipp sind wir da sogar kostenlos reingekommen. Natürlich mussten wir auch hier den Hop-On Bus fahren.
Das kann man sich aber auch sparen. Es ist sehr teuer – klar – es gibt eine sehr schlechte und sparsame Übersetzung und die Live Guides muss man verstehen können. Für Freddy eine echte Herrausforderung ! Was man allerdings immer verstehen konnte, war die sehr deutliche Aufforderung doch bitte einen großzügigen Tipp zu hinterlassen. Und das jedes mal wenn man aussteigt – natürlich. Da konnte nur die Fahrt mit der Hop-On Ferry punkten. Das Wetter war gut und der Guide war zur Abwechslung auch ganz gut zu verstehen.
Fazit: die mit Abstand teuerste und schlechteste Hop-On Tour. Sehr enttäuschend da es von New York bestimmt eine Menge zu erzählen gibt. Für uns die seit Monaten mit schmalem Budget unterwegs sind ist New York keinesfalls die erste Adresse. Wir waren jedenfalls nicht böse nach Quito weiter zu fliegen.
Johannesburg Oktober 2015
Weil das mit der Bahnfahrt nicht geklappt hat sind wir dann geflogen und haben noch flugs eine Unterkunft in der Nähe von Johannesburg über AirBnB gebucht.
Ein Appartment in Midrand mit WOW Effekt. In einem gesicherten Wohnpark wurden wir sehr herzlich von Zelda empfangen. Zelda & Gys haben uns dann auch gleich mit zum Abendessen genommen. Die Unterkunft war einfach top. Sehr geräumig mit Balkon und Küche und sehr vielen kleinen Aufmerksamkeiten so dass wir am nächsten Morgen kein Frühstück gebraucht haben. Nach kurzer Orientierung sind wir dann doch noch in die Diamantenmiene nach Cullinan gefahren.
Die einzige aktive Miene die Besucher erlaubt und die in der die Kronjuwelen der Britischen Queen in nur 9 m Tiefe gefunden wurden. In der Zwischenzeit ist das Loch über 700 m tief und es werden überwiegend Industriediamanten gefunden. Obwohl wir nicht so wirklich nach Johannesburg rein wollten haben wir uns am Ende doch getraut. Es fährt eine Schnellbahn – der Gautrain – von Midrand direkt in die Stadt und von dort aus der Hop-On,Hop-off Bus.
Gys ist uns bis zum Parkplatz des Gautrain voraus gefahren und wir sollten nur noch das Auto parken und in die Bahn steigen. Es hat ja nur 45 Minuten gedauert bis auf dem Riesen-Parkplatz einer wegfahren wollte – der hat dann auch nur noch 10 Minuten telefoniert – und wir haben dahinter gewartet.😤😁 Am Ende hat es sich wirklich gelohnt. Die Tour in Johanneburg mit SoWeTo war es wert. Johannesburg ist bestimmt keine schöne Stadt aber sehr interessant und viel besser als Ihr Ruf.
Auch in SoWeTo gab es einiges zu sehen und die Tour wurde nur für uns zwei gemacht – wie auch auf der restlichen Tour haben sich die Johannesburger sehr viel Mühe gegeben ihre Stadt zu representieren. Das war eine der besten Hop-On’s die wir bis jetzt gemacht haben. Bei Zelda hatten wir es so gut das wir uns nur schwer aufraffen konnten uns noch was anzugucken. Es lag ganz in der Nähe –
Die Wiege der Menschheit. Dort hat man 2009 eine neue Spezies gefunden und das Museum war abwechslungsreich und interessant gemacht. Die kostenlose Führung kann man sich allerdings getrost sparen.
Hermanus, Oktober 2015
Wir hatten uns in Paarl überlegt, das es doch bestimmt interessant wäre mit der Bahn nach Johannesburg zu fahren.
Dauert nur 1 1/2 Tage und ist wirklich günstig im 2er Schlafwagen Abteil. Da waren wir aber wohl viel zu spät dran. Also – mal wieder umplanen und mit dem Flieger nach Joburg. Wir hatten am Kap keine besonders gute Wettervorhersage weshalb wir uns entschlossen haben schon bald nach Johannesburg zu fliegen. Da sind wir nur ein kleines Stück die Küste entlang gefahren – nach Hermanus.
Der Weg dahin war schon ein echter Hingucker. Eine traumhafte Küstenstrasse die Route 44 😉 die afrikanische Antwort auf Route 66 ! In Hermanus angekommen sind wir erstmal in das gerade stattfindende ‚Whalefestival‘ gestolpert.
Zu dieser Zeit treffen sich die Wale vor der Küste von Hermanus um Ihrern Nachwuchs auf die Welt zu bringen und ‚reisefertig‘ zu machen. So ein Walbaby braucht ca. 600 liter Milch am Tag !!
Die sympatische kleine Küstenstadt hat uns beiden sehr gut gefallen. Man kann sein Frühstück mit Blick aufs Meer geniessen und es ist schon fast unmöglich KEINE Wale zu sehen.
Das Wetter war auch viel besser als vorhergesagt und so hatten wir zwei sehr schöne und erholsame Tage in Hermanus.
Paarl Oktober 2015
Von Paarl aus wollten wir die Weingegend erkunden und was sich sonst noch so ergibt. Erstmal haben wir eingescheckt bei einer weitern AirB&B Adresse in Paarl. Die AirB&B Seite ist im übrigen sehr zu empfehlen.
Es ist immer wieder sehr spannend wo man landet und hat sehr netten Kontakt zu wirklich netten Menschen. In Paarl haben wir eine Unterkunft in einem 200 Jahre alten Ried gedeckten Haus bei Erika & Francois 1 Katze & 2 Hunden gefunden. Wir hatten eine sehr großzügigen Wohnbereich und ein extra Schlafzimmer mit grossen Bad direkt unterm RiedDach und eine Leihkatze. Die Katze – ein Abessiner – war ganz wild auf uns und wir haben es genossen, das sie immer zum schmusen kam.
Eher zufällig sind wir über ein Automuseum in Franschoeck gestolpert das wir natürlich besuchen mussten. Auf einem sehr gepflegten Weingut stehen 4 große Hallen mit etlichen sehr seltenen Autos in hervorragendem Zustand. Alles in allem ein echter Geheimtipp und sehr sehenswert.
Franschoeck selber ist klein und überschaubar mit französichem Einschlag. Tags drauf haben wir morgens noch nicht so recht gewusst wohin. Wir haben uns für Kirstebosch entschieden – einer der Größten Botanischen Gärten Südafrikas – und ein Knaller. Das Wetter hat mitgemacht und wir haben den Tag sehr gnossen. Der Garten ist riesig und es gibt einiges zu sehen. Unter anderem den Weg durch die Baumkronen und lebensgroße Dinosaurier.
Auch diesmal waren wir bei den letzten die gegangen sind. Auch wenn es uns schwer gefallen ist sind wir am nächsten Tag nach Hermanus weiter gefahren ber nicht ohne uns das Taalmonument von Paarl vorher bei stralendem Wetter anzuschauen – naja – eigentlich sind wir nur da hoch gefahren weil unsere eigentlicht Frühstücksadresse geschlossen hatte und Erika uns empfohlen hat zum Frühstück da hoch zu fahren.
Ein gutes Frühstück mit tollem Ausblick gabs und die Geschichte des Afrikaans – der Amtssprache Südafrikas- noch dazu.
Galerie Oktober 2015 Südafrika/New York/Equador
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Kapstadt Oktober 2015
Nach einem kurzen Flug nach Kapstadt haben wir uns erstmal auf den Weg in unseren gebuchten „Airstream“ gemacht, Auf dem Dach des Grand Daddy Hotels hatten wir für eine Nacht eine Unterkunft im Airstream gebucht,
Wir waren beide mächtig neugierig darauf und haben es nicht bereut, Das Grand Daddy liegt mitten in der Stadt und die Airstreams sind toll, Jeder ist mit einem anderen Motto gestaltet und wir hatten passenderweise die Safari-Ausführung. Auf der Dachterrasse war dann auch noch eine Bar und ein Open Air Kino wo 1 x die Woche ein alter Film gezeigt wird. Echt cooool – Africaaan 🇿🇦
Auf der LongStreet ist rund um die Uhr was los. Man kann so ziemlich jede internationale Küche finden und auch Buschtrommelkurse für Anfänger machen. Wir haben uns für Ätiopisch entschieden. Das Essen war lecker – auch ohne Besteck – man ißt mit den Fingern – ganz einfach ein tolles Erlebnis. Sehr zu empfehlen ist die Hop-On Tour in Kapstadt die bisher die umfangreichste und die billigste war.
Wir konnten eine Hafenrundfahrt, eine Tour ins Weingebiet, eine Innenstadttour und die Tour zum Tafelberg machen.🔝 Nach der ersten Nacht in Kapstadt sind wir dann in das wesentlich güstigere Sweet Olive B&B umgezogen. Das lag in Sea Point immer noch recht zentral. Von dort aus konnten wir prima Hop-On und den Cheapmans Drive das Kap der guten Hoffnung und die KapPinguine anschauen fahren. Das haben wir dann auch gemacht. Am Kap war es wie immer mächtig windig und die Brandung dem entsprechend
. Trotz des trüben Wetters hatten wir einen schönen Tag am Kap. Unerwarteter Weise haben wir noch Zebras & 2 Straussenfamilien am Kap gesehen. Hat uns sehr überrascht. Man rechnet eigentlich nur mit Pavianen. Die Strasse zum Kap bietet einem auch herrliche Ausblicke die bei blauem Himmel sicher noch beeindruckender sind.
Galerie Oktober 2015
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