Buitpos/Harnas September 2015

Es war Zeit den Rückweg nach Namiba anzutreten. Wie so vieles hatten wir auch von Radarkontrollen in Botswana gelesen. Glauben kann man es erst wenn es passiert ist … und schon war’s passiert. Mit 74 km statt 60 km/h standen wir da mit unseren letzten Pula’s in der Tasche und sollten 380 P bezahlen. Leider hatten wir nur noch 140P – knapp 12 €. Nach ein bisschen hin und her haben wir unser Rest Pula Vemögen abgegeben und durften weiterfahren.image Die nächste Übernachtung haben wir dann kurz hinter der Namibianischen Grenze gemacht. Endlich wieder N$ ! Der letzte Stopp mit Camper war die Harnas Wildlife Foundation. Dort werden Tiere aufgepäppelt und wieder in die Freiheit entlassen wenn möglich. Viele der Tiere hatten wir ja schon gesehen – in Harnas kommt man allerdings an viele Tiere gaaanz nah ran.

Waterhog

Waterhog

Die Warzenschweine kommen zum schmusen und das Kudu hätte gerne was zu fressen. Die Tiere im „inneren“ Bereich sind meist handaufgezogen und an Menschen gewöhnt. Sie geben einem das Gefühl MIT den Tieren zu leben.

Gepard

Gepard

Die Bar wird von Pfauen, Enten, kleinen Ziegen, Löffelhunden , Warzenschweinen und, und, und  Menschen besucht. Zum Abendessen gibt’s noch Löwengebrüll , Froschkonzert und Eselbesuch.

Morokoro fahren im Delta,Sept.2015

Eines der Dinge die man im Delta gemacht haben sollte – gem. Reiseführer – ist mit dem Morokoro – ein ziemlich kippeliger Einbaum – durchs Okavango Delta zu fahren.

mit dem Morokoro im Okavango-delta

mit dem Morokoro im Okavango-delta

Von den 4 großen Flüssen in diesem Teil Afrikas landet der Okavango nicht im Meer. Er versickert im Delta und bietet vielen Tieren ideale Lebensbedingungen. Auch wenn es in der Trockenzeit weniger Wasser gibt. Es ist immer noch Wasser da. Wir haben also vom Audi-Camp aus einen Tagestrip mit Morokoro und Fussmarsch durch die Wildnis gebucht. Alleine die Fahrt dahin war schon ein Abenteuer.image Mit einem mind. 60 Jahre alten Landrover LKW sind wir über „Brücken“ und Strassen gefahren wo wir mit unserem 4×4 Camper an unsere Grenzen gestoßen wären. (Video >> bitte hier klicken )Tiefsand – überflutete Strassen und über Stock und Stein. imageIm Delta angekommen sind wir von  unserem „Poler“ Dolphin (ja-so hieß er wirklich) empfangen worden und los ging es. Eine wirklich tolle Erfahrung durch das hohe Schilf und an kleineren Inseln vorbei zu fahren. Jede Menge Vögel , Elefanten, Nilpferde, Zebras u.s.w. kann man sehen. imageUnser Lunch haben wir dann im Schatten in mitten von jeder Menge Elefantenköttel eingenommen. Auf dem Rückweg mit dem immer noch kippeligen Boot sind wir dann so nah an einer Gruppe Nilpferde vorbei gefahren – Dolphin meinte er müsste auch noch anhalten – das Heike vor lauter Schreck das fotografieren vergessen hat. Na- wir haben es überlebt und es hat sich wirklich gelohnt. Abens hatten wir im Camp noch eine Tanz&Trommel Combo zu Besuch. Eine herrliche Atmosphäre mit passender musikalischer Begleitung.