La Paz – Death Road Nov. 2015

Ganz frueh morgens – leider ohne Fruehstueck im Hotel sind wir vom DeathRoad Guide abgeholt worden. Die Tour geht mit dem Mountainbike los in einer Hoehe von 4640 m –

Start auf 4640 m

Start auf 4640 m

ueber den Wolken -auf einer Strecke von 65 km bis runter auf 1295 m. Die DeathRoad gilt als die gefaehrlichste Strasse der Welt – und wir mussten unbedingt mit dem Rad da runter – uyjuijui ….. ob man da vielleicht doch noch kneifen kann ??

die ersten 28 km Asphalt

die ersten 28 km Asphalt

Perfekt ausgeruestet standen wir dann am Startpunkt und sind erstmal locker die Asphalt Strasse runter …. (Bremsen haben gut funktioniert !) In der Nebelzone (in den Wolken) wurde es dann ernst. Auf engen Schotterstrassen gings immer weiter abwaerts.

dann kommt man in die Wolken

dann kommt man in die Wolken

Schade das man vor lauter Konzentration die Landschaft kaum geniessen kann. Einen sehr uebermuetigen Brasillianer hat es dann auch prompt gebeutelt. Zum Glueck stuerzte er nur auf den Weg und nicht in die Schlucht. Er kam mit einigen Schuerfwunden und blauen Flecken davon. Auf der Strecke durchquerten wir Wolken, Wassefaelle,

Death Road unterwegs

Death Road unterwegs

Flusslaeufe und einige Vegetationszonen. Gestartet bei ca. 12 Grad und angekommen bei ca. 28 Grad war das eine ganz besondere Erfahrung. Wir sind sehr froh nicht gekniffen zu haben. Es war ein toller, anstrengender und sehr gut organisierter Ausflug. Die DeathRoad ist vielleicht die gefaerlichste Strasse der Welt – aber sicher auch eine der schoensten -mit dem Fahrrad !!

Da geht's zum Bier 1295 m

Da geht’s zum Bier 1295 m

Puno-Titikakasee-Uros-Taquile Nov.2015

Auf den Titikakasee waren wir sehr neugierig. Die schwimmenden Schilfinseln und der höchste schiffbare See der Welt. imageNach Puno ging es mit einem Bus der auf dem Weg 4 x gehalten hat und wir Gelegenheit hatten uns mehr oder minder interessantes anzuschauen. Das hat dann 10 Stunden gedauert. Kann man machen – muss man nicht. Der Guide hat doch ziemlich genervt. Dagegen war der Ausflug auf den See und die Taquile Insel wirklich super. Am Vorabend waren wir bei Regen angekommen. Morgens hatten wir wolkenlosen Himmel . 😎 Also erstmal zu den Uros auf den Schilfinseln. Es gibt nur noch 49 Schilfinseln mit insg. ca. 2000 Menschen. Die Inseln werden ausschließlich aus dem im See wachsenden Schilf gebaut und halten ca. 30 Jahre – bei guter Pflege ! Während der Kolonialzeit waren sie Steuerflüchtlinge – wär doch was für Hr.Hoenes 😏 . Auch wenn es sehr touristisch ist : es ist ein wundervolles Bild – die Bunten Kleider – Die Schilfboote – Der See und der strahlend blaue Himmel. imageWir konnten noch auf einem der Schilfboote zur nächsten Insel fahren und dann ging es weiter nach Taquile, die 3 größte Insel im Titikakasee. Auch die Bewohner haben den Vorteil von Touristen erkannt. Auf der Insel gibt es strickende Männer und Frauen die ganz spezielle Webarbeiten herstellen und – nicht zu vergessen – eine tolle Aussicht.

Taquile Insel Titikakasee

Taquile Insel Titikakasee

Wir haben beim – wirklich guten – Mittagessen noch eine Vorführung der Spezialitäten bekommen. Die Männer stricken mit Fahrradspeichen!!

einer der strickenden Männer von Taquile

einer der strickenden Männer von Taquile

Noch am selben Abend sind wir dann mit den Bus nach Bolivien gefahren. An der Grenze mussten alle erstmal raus aus dem Bus – Ausreise Peru – Einreise Bolivien und alle wieder rein in den Bus. Unser Guide hatte uns gesagt das wir nach einer Stunde in Bolivien eine Pause machen und 15 Minuten mit dem Boot fahren können – nicht müssen. Irrtum – alle Mann raus – Bus auf schwimmendes Plateau – Touris auf ein wenig vertrauenserweckenden Kahn im stockdunkeln übers Wasser.  Auf der anderen Seite alle Mann wieder in den hoffentlich richtigen Bus und weiter nach La Paz wo wir kurz vor Mitternacht endlich ankamen.

Aguas Calientes/Machu Picchu Nov. 2015

Endlich haben uns dann auf den Weg zu einem Highlight unserer Tour gemacht. imageNach Machu Picchu ! Schon der Zug nach Aguas Calientes ist ein Erlebnis. Wir waren bei bestem Wetter früh unterwegs. Der Zug ist für die Touristen extra mit Dachfenstern ausgestattet und fährt gaaanz langsam – so das man für 92 km 3 1/2 Stunden gebraucht haben. Aguas Calientes gibt es wohl nur wegen der Touristen – hier lebt man zu 100 % vom Tourismus. Unser Ticket für Machu Picchu galt erst für den nächsten Tag – doch als wir ankamen sah das Wetter noch gut aus.image Wir haben uns dann mit unserem Guide Aurelio entschlossen, das gute Wetter zu nutzen. Man fährt mit einem Bus die Serpentinen hoch. Nur was für ganz gestörte. Die Schotterpiste ist eng und es geht ganz schön steil abwärts. Na-ja wir haben es überlebt und sind belohnt worden. Ein wirklich unvergleichlicher Ausblick da oben. Man hat ja schon Bilder gesehen …. aber es ist etwas ganz anderes selbst da oben zu stehen. Unser gutes Wetter am ersten Tag sollte nicht so lange halten. imageNach einer halben Stunde fing es an zu regnen und hörte auch nicht mehr auf. Und trotzdem gibt es einige unvergleichliche Ausblicke die bei Regen ein bisschen mystisch wirken. Wir hatten am Tag darauf wesentlich mehr Glück und die Gelegenheit Machu Picchu auch noch bei Sonnenschein zu sehen. Dieser Ort hat schon eine ganz besondere Atmosphäre. Wir jedenfalls waren – wie wohl die meisten – begeistert.image