Colca Canyon – Cruz del Condor- Nov.2015

Für Peruanische Verhältnisse normal, ging um 6:00h der Wecker- ja- in Peru steht man früh (oder noch früher) auf. So sind wir dann mit kleinem Gepäck zu unserem Ausflug in den Colca Canyon aufgebrochen.

da unten ist Chivay

da unten ist Chivay

Natürlich mit Coca-Tee und Coca Tabletten aus der Apotheke gemäß den Empfehlungen der Reiseleitung. Es ging hoch – sehr hoch 🏔🙄 Über den höchsten Punkt unserer Reise über den Patapampa-Pass 4910 m nach Chivay (nur noch lächerliche ca.3200 m )

Höchster Punkt 4910 m

Höchster Punkt 4910 m

Die Fahrt über eine gigantische Hochebene bis zum Pass war schon beeindruckend.

Richtung Colca Tal

Richtung Colca Tal

Hier findet man frei lebende Vicunyas und auch vereinzelt Bauern die Lamas und Alpacas züchten. Für uns sieht das ganze sehr unwirtlich aus – aber die Tiere stehen drauf.

wilde Vicunyas

wilde Vicunyas

Einmal über den Pass gefahren ging es in das fruchtbare Colca Tal. Man kann sich gar nicht satt sehen. Das ist wirklich eine Reise wert. Leider kann man das großartige Panorama auf den Fotos nur erahnen. Das ganze am nächsten Tag auch noch mit rund einem Dutzend Kondoren ist dann ein richtiges Highlight. Die Kondore mit einer maximal Spannweite von 3,20 m wirken vor dem 1.800 m tiefen Canyon eher klein.

Colca Tal

Colca Tal

Wir hatten auch noch Glück dabei. Nachdem wir weg waren hat es angefangen zu regnen. Da ist nix mehr mit Kondor fliegen sehen.
Auf unserem Rückweg gabs dann noch ein Schneegestöber auf dem Pass. Auch da hatten wir Glück.

einfach nur beeindruckend

einfach nur beeindruckend

Am Vortag war es noch richtig schön. Alles in allem hatten wir keine besonderen Vorstellungen vom Colca-Tal und sin wieder mal positiv berrascht worden.

Lima – Paracas – Ballestas Inseln – Arequipa/Nov.2015

Lima bzw. Peru wird uns wohl auch deshalb in Erinnerung bleiben, weil wir die freundlichste und schnellste Einreise bis jetzt gehabt haben. Auch Lima hat uns sehr überrascht.

Lima

Lima

Abends sind wir durch den Kennedy Park mit hunderten Katzen geschlendert und haben dann nett gegessen. Die Stadtrundfahrt hat uns ein Lima gezeigt das sehr schöne grüne Ecken mit importierten sehr alten Olivenbäumen und viele historische Gebäude hat. Wie bei einer 10 Millionenstadt nicht anders zu erwarten gibt es auch einen chaotischen Verkehr und etwas abgerissene Viertel. imageAber im grossen und ganzen hat uns Lima besser gefallen als Quito. Nachmittags sind wir mit einem sehr luxeriösen Bus nach Paracas gefahren. Vor der Küste Paracas liegen die Ballestas Inseln die auch als Klein-Galapagos bezeichnet werden.

Islas Ballestas, Paracas

Islas Ballestas, Paracas

Das trifft es wohl ganz gut. Die Inseln ( eher Felsbrocken) sind voller Vögel, Pinguine und Seelöwen. Wir haben noch nie sooo viele Vögel auf einem Haufen gesehen. Anschließend ging es nach Nazca wo wir ein paar der weltberühmten Linien anschauen konnten. Schade das man wirklich in die Luft muss um mehr zu sehen. Da wollte Fred nicht so recht ran.

von diesem Turm

von diesem Turm

Dafür war unser Hotel in Nasca mal richtig toll. Eine richtig alte Hazienda aus dem 16ten Jahrhundert zum Hotel umgebaut mit viel Atmosphäre und Alpaca im Garten.

Hotel Majoro , Nazca

Hotel Majoro , Nazca

In Nasca hatten wir dann erstmal ein bisschen Stress weil unser Fahrer nicht kam. Der sollte uns zum Bus nach Arequipa bringen. Was der Fahrer wusste – wir aber leider nicht- der Bus hatte Verspätung. Also wir haben den Bus noch erwischt und sind nur 10 Stunden bis 2:00 nachts nach Areqipa gefahren. Das Hotel war noch besser als das in Nazca. Wohnen wie im Museum.

La Casa de Melgar, Arequipa

La Casa de Melgar, Arequipa

Durch eine sehr unauffällige Eingangstüre kommt man in einen Gabäudekomplex mit Innehöfen, Balkone und Dachterrassen im Flair vergangener Zeiten.

La Casa de Melgar, Arequipa

La Casa de Melgar, Arequipa

Meterdicke Wände und Gewölbedecken und erstklassiges W-Lan ! Arrequipa lädt zum Bummeln ein und hat bestimmt auch eine Menge guter Museen zu bieten. Wir waren nur im Santa Catalina Kloster. imageDas hat uns allerdings gut gefallen. Hat ein bisschen was von der Alhambra und ist unterstützt worden von Katharina von Siena, Italien ?! Auch haben wir in Arrequipa sehr gut (Alpaca) gegessen. Wir sind der Empfehlung unserer Reiseführerin gefolgt und das war auch gut so .