Mit dem Nachtbus sollte es von La Paz nach Uyuni gehen und gleich morgens dann zum Friedhof der Lokomotiven und in die weltberühmten Salzpfannen.
Wir waren gerüstet. Es ist zwar meist sonnig aber es wird arsch-kalt nachts (-15 ° !). Also haben wir – genau für diese Gelegenheit – die warmen Sachen eingepackt. Eine Stunde vor Abfahrt stellte sich dann raus das unsere Rucksäcke leider mit einer anderen Gruppe in die entgegengesetzte Richtung nach Copacabana verladen wurden 😩😩 Toll ! Na-erstmal mächtig Wind gemacht – aber das nutzt auch nichts. Zaubern kann auch in Bolivien keiner. Also setzten wir unsere Reise mit leichtem Gepäck ohne unsere warmen Klamotten fort. Das Hotel in La Paz und unser Kontakt in Lima (Ana Isabel ) waren informiert und haben (fast) gezaubert. Unsere Stimmung war morgens nach der Ankunft in Uyuni nicht die beste. Kaum geschlafen im Bus und ohne Koffer im Bolivianischen Hochgebirge , und kalt war es auch !
All das sollte sich ändern mit dem Erscheinen von unserem Guide Paul samt Fahrer und den 3 Mitreisenden Jenny, Martin und Uwe. Das hat auf Anhieb gepasst. Prima 👍🏻👍🏻 – denn wir sollten die nächsten 3 Tage eine wirklich tolle Tour erleben.
Großartige Fotosessions, Kakteeninseln, riesiege Salzebenen, Lagunen , Geysire, Knack-spiele, in den schlaf kichern in einfachen Mehrbettunterkünfte, strahlendes Wetter, Rauchende Vulkane und endlos erscheinende Berg und Wüstenlandschaften. 😎🌋🗻 . Den krönenden Abschluß des ersten Tages und fast an Zauberei grenzend war das Auftauchen unseres Gepäcks. Das haben wir dann auch gleich mit Bier und Knack Spielen gefeiert. Nach 3 wirklich abwechslungsreichen , lustigen und auch anstrengenden Tagen fiel es uns dann schon schwer uns an der Chilenischen Grenze von unserer Truppe zu verabschieden. Hier nochmal die besten Wünsche und herzlichen Dank an alle für eine unvergessliche Tour.
Archiv des Monats: November 2015
La Paz – Death Road Nov. 2015
Ganz frueh morgens – leider ohne Fruehstueck im Hotel sind wir vom DeathRoad Guide abgeholt worden. Die Tour geht mit dem Mountainbike los in einer Hoehe von 4640 m –
ueber den Wolken -auf einer Strecke von 65 km bis runter auf 1295 m. Die DeathRoad gilt als die gefaehrlichste Strasse der Welt – und wir mussten unbedingt mit dem Rad da runter – uyjuijui ….. ob man da vielleicht doch noch kneifen kann ??
Perfekt ausgeruestet standen wir dann am Startpunkt und sind erstmal locker die Asphalt Strasse runter …. (Bremsen haben gut funktioniert !) In der Nebelzone (in den Wolken) wurde es dann ernst. Auf engen Schotterstrassen gings immer weiter abwaerts.
Schade das man vor lauter Konzentration die Landschaft kaum geniessen kann. Einen sehr uebermuetigen Brasillianer hat es dann auch prompt gebeutelt. Zum Glueck stuerzte er nur auf den Weg und nicht in die Schlucht. Er kam mit einigen Schuerfwunden und blauen Flecken davon. Auf der Strecke durchquerten wir Wolken, Wassefaelle,
Flusslaeufe und einige Vegetationszonen. Gestartet bei ca. 12 Grad und angekommen bei ca. 28 Grad war das eine ganz besondere Erfahrung. Wir sind sehr froh nicht gekniffen zu haben. Es war ein toller, anstrengender und sehr gut organisierter Ausflug. Die DeathRoad ist vielleicht die gefaerlichste Strasse der Welt – aber sicher auch eine der schoensten -mit dem Fahrrad !!
Puno-Titikakasee-Uros-Taquile Nov.2015
Auf den Titikakasee waren wir sehr neugierig. Die schwimmenden Schilfinseln und der höchste schiffbare See der Welt.
Nach Puno ging es mit einem Bus der auf dem Weg 4 x gehalten hat und wir Gelegenheit hatten uns mehr oder minder interessantes anzuschauen. Das hat dann 10 Stunden gedauert. Kann man machen – muss man nicht. Der Guide hat doch ziemlich genervt. Dagegen war der Ausflug auf den See und die Taquile Insel wirklich super. Am Vorabend waren wir bei Regen angekommen. Morgens hatten wir wolkenlosen Himmel . 😎 Also erstmal zu den Uros auf den Schilfinseln. Es gibt nur noch 49 Schilfinseln mit insg. ca. 2000 Menschen. Die Inseln werden ausschließlich aus dem im See wachsenden Schilf gebaut und halten ca. 30 Jahre – bei guter Pflege ! Während der Kolonialzeit waren sie Steuerflüchtlinge – wär doch was für Hr.Hoenes 😏 . Auch wenn es sehr touristisch ist : es ist ein wundervolles Bild – die Bunten Kleider – Die Schilfboote – Der See und der strahlend blaue Himmel.
Wir konnten noch auf einem der Schilfboote zur nächsten Insel fahren und dann ging es weiter nach Taquile, die 3 größte Insel im Titikakasee. Auch die Bewohner haben den Vorteil von Touristen erkannt. Auf der Insel gibt es strickende Männer und Frauen die ganz spezielle Webarbeiten herstellen und – nicht zu vergessen – eine tolle Aussicht.
Wir haben beim – wirklich guten – Mittagessen noch eine Vorführung der Spezialitäten bekommen. Die Männer stricken mit Fahrradspeichen!!
Noch am selben Abend sind wir dann mit den Bus nach Bolivien gefahren. An der Grenze mussten alle erstmal raus aus dem Bus – Ausreise Peru – Einreise Bolivien und alle wieder rein in den Bus. Unser Guide hatte uns gesagt das wir nach einer Stunde in Bolivien eine Pause machen und 15 Minuten mit dem Boot fahren können – nicht müssen. Irrtum – alle Mann raus – Bus auf schwimmendes Plateau – Touris auf ein wenig vertrauenserweckenden Kahn im stockdunkeln übers Wasser. Auf der anderen Seite alle Mann wieder in den hoffentlich richtigen Bus und weiter nach La Paz wo wir kurz vor Mitternacht endlich ankamen.
Aguas Calientes/Machu Picchu Nov. 2015
Endlich haben uns dann auf den Weg zu einem Highlight unserer Tour gemacht.
Nach Machu Picchu ! Schon der Zug nach Aguas Calientes ist ein Erlebnis. Wir waren bei bestem Wetter früh unterwegs. Der Zug ist für die Touristen extra mit Dachfenstern ausgestattet und fährt gaaanz langsam – so das man für 92 km 3 1/2 Stunden gebraucht haben. Aguas Calientes gibt es wohl nur wegen der Touristen – hier lebt man zu 100 % vom Tourismus. Unser Ticket für Machu Picchu galt erst für den nächsten Tag – doch als wir ankamen sah das Wetter noch gut aus.
Wir haben uns dann mit unserem Guide Aurelio entschlossen, das gute Wetter zu nutzen. Man fährt mit einem Bus die Serpentinen hoch. Nur was für ganz gestörte. Die Schotterpiste ist eng und es geht ganz schön steil abwärts. Na-ja wir haben es überlebt und sind belohnt worden. Ein wirklich unvergleichlicher Ausblick da oben. Man hat ja schon Bilder gesehen …. aber es ist etwas ganz anderes selbst da oben zu stehen. Unser gutes Wetter am ersten Tag sollte nicht so lange halten.
Nach einer halben Stunde fing es an zu regnen und hörte auch nicht mehr auf. Und trotzdem gibt es einige unvergleichliche Ausblicke die bei Regen ein bisschen mystisch wirken. Wir hatten am Tag darauf wesentlich mehr Glück und die Gelegenheit Machu Picchu auch noch bei Sonnenschein zu sehen. Dieser Ort hat schon eine ganz besondere Atmosphäre. Wir jedenfalls waren – wie wohl die meisten – begeistert.
Cusco November 2015
Am nächsten Tag schon sind wir von Arequipa nach Cusco geflogen. Cusco
war die Hauptstadt des Inkareiches und DER Ausgangpunkt zum Machu Picchu und einer Menge anderer Inkaruinen im Umkreis. Schon bei einer Stadtrundfahrt kann man sich einiges anschauen , wobei die Spanier doch sehr viel zerstört haben oder auf den alten Inka Mauern neue Kirchen errichtet haben. In der Zwischenzeit sind viele Inka Stätten für Touristen freigegeben und man hat Mühe sich alles zu merken.
Wirklich beeindruckend sind die immer wieder auftauchenden Mauern aus riesigen Granitsteinen die ohne Mörtel einfach perfekt zusammen passen. Keiner kann sagen wie die Inkas diese riesigen Felsblöcke so präzise bearbeiten konnten. Auch die hoch in den Bergen angelegten Terassen die zur Landwirtschaft benutzt wurden, sind nicht von schlechten Eltern. Von Cusco aus haben wir einen Ausflug ins Heilige Tal gemacht. Dort finden sich einige Beispiele für die Baukunst der Inka.
Die Terrassen wurden mit viel know-how angelegt und mussten auch noch mit Mutterboden aufgefüllt werden und ein Bewässerungssystem eingerichtet werden. Unser Guide hat uns erzählt das sich die Inka mit Ihrem Wissen ein riesiges Reich geschaffen von Columbien bis nach Chile. Und sie sind immer auf die Berge gegangen. Es ist völlig verrückt was man da auf hohen ,scheinbar unzugänglichen Bergen so finden kann. Pisaq ist ein Beispiel – ein anderes Ollaytantambo , oder das bekannteste Machu Picchu.
Galerie November 2015 Südamerika
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Colca Canyon – Cruz del Condor- Nov.2015
Für Peruanische Verhältnisse normal, ging um 6:00h der Wecker- ja- in Peru steht man früh (oder noch früher) auf. So sind wir dann mit kleinem Gepäck zu unserem Ausflug in den Colca Canyon aufgebrochen.
Natürlich mit Coca-Tee und Coca Tabletten aus der Apotheke gemäß den Empfehlungen der Reiseleitung. Es ging hoch – sehr hoch 🏔🙄 Über den höchsten Punkt unserer Reise über den Patapampa-Pass 4910 m nach Chivay (nur noch lächerliche ca.3200 m )
Die Fahrt über eine gigantische Hochebene bis zum Pass war schon beeindruckend.
Hier findet man frei lebende Vicunyas und auch vereinzelt Bauern die Lamas und Alpacas züchten. Für uns sieht das ganze sehr unwirtlich aus – aber die Tiere stehen drauf.
Einmal über den Pass gefahren ging es in das fruchtbare Colca Tal. Man kann sich gar nicht satt sehen. Das ist wirklich eine Reise wert. Leider kann man das großartige Panorama auf den Fotos nur erahnen. Das ganze am nächsten Tag auch noch mit rund einem Dutzend Kondoren ist dann ein richtiges Highlight. Die Kondore mit einer maximal Spannweite von 3,20 m wirken vor dem 1.800 m tiefen Canyon eher klein.
Wir hatten auch noch Glück dabei. Nachdem wir weg waren hat es angefangen zu regnen. Da ist nix mehr mit Kondor fliegen sehen.
Auf unserem Rückweg gabs dann noch ein Schneegestöber auf dem Pass. Auch da hatten wir Glück.
Am Vortag war es noch richtig schön. Alles in allem hatten wir keine besonderen Vorstellungen vom Colca-Tal und sin wieder mal positiv berrascht worden.
Lima – Paracas – Ballestas Inseln – Arequipa/Nov.2015
Lima bzw. Peru wird uns wohl auch deshalb in Erinnerung bleiben, weil wir die freundlichste und schnellste Einreise bis jetzt gehabt haben. Auch Lima hat uns sehr überrascht.
Abends sind wir durch den Kennedy Park mit hunderten Katzen geschlendert und haben dann nett gegessen. Die Stadtrundfahrt hat uns ein Lima gezeigt das sehr schöne grüne Ecken mit importierten sehr alten Olivenbäumen und viele historische Gebäude hat. Wie bei einer 10 Millionenstadt nicht anders zu erwarten gibt es auch einen chaotischen Verkehr und etwas abgerissene Viertel.
Aber im grossen und ganzen hat uns Lima besser gefallen als Quito. Nachmittags sind wir mit einem sehr luxeriösen Bus nach Paracas gefahren. Vor der Küste Paracas liegen die Ballestas Inseln die auch als Klein-Galapagos bezeichnet werden.
Das trifft es wohl ganz gut. Die Inseln ( eher Felsbrocken) sind voller Vögel, Pinguine und Seelöwen. Wir haben noch nie sooo viele Vögel auf einem Haufen gesehen. Anschließend ging es nach Nazca wo wir ein paar der weltberühmten Linien anschauen konnten. Schade das man wirklich in die Luft muss um mehr zu sehen. Da wollte Fred nicht so recht ran.
Dafür war unser Hotel in Nasca mal richtig toll. Eine richtig alte Hazienda aus dem 16ten Jahrhundert zum Hotel umgebaut mit viel Atmosphäre und Alpaca im Garten.
In Nasca hatten wir dann erstmal ein bisschen Stress weil unser Fahrer nicht kam. Der sollte uns zum Bus nach Arequipa bringen. Was der Fahrer wusste – wir aber leider nicht- der Bus hatte Verspätung. Also wir haben den Bus noch erwischt und sind nur 10 Stunden bis 2:00 nachts nach Areqipa gefahren. Das Hotel war noch besser als das in Nazca. Wohnen wie im Museum.
Durch eine sehr unauffällige Eingangstüre kommt man in einen Gabäudekomplex mit Innehöfen, Balkone und Dachterrassen im Flair vergangener Zeiten.
Meterdicke Wände und Gewölbedecken und erstklassiges W-Lan ! Arrequipa lädt zum Bummeln ein und hat bestimmt auch eine Menge guter Museen zu bieten. Wir waren nur im Santa Catalina Kloster.
Das hat uns allerdings gut gefallen. Hat ein bisschen was von der Alhambra und ist unterstützt worden von Katharina von Siena, Italien ?! Auch haben wir in Arrequipa sehr gut (Alpaca) gegessen. Wir sind der Empfehlung unserer Reiseführerin gefolgt und das war auch gut so .
Galerie November 2015
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Cuyabeno Wildlife Reserve Okt. 2015
Nachdem wir unsere Seekrankheit überwunden und einen angenehmen Chill-out Tag in Quito verbracht hatten, startete unser nächstes Abenteuer morgens um 6:00 – Taxi zum Aeroporto.🚖
und dann – ab in den Dschungel – und nix mit : Ich bin ein Star – holt mich hier raus !.
Kein Telefon, kein Internet – nur Natur. Nach einem 25 min.Hüpfer mit dem Flugzeug war’s schon deutlich wärmer und feuchter. 3 Stunden ecuadorianische Busfahrt später war die Straße zu Ende und es ging nach einem sehr willkommenen „Box-Lunch“ mit dem Boot weiter. Mit der 3 stündigen Flussfahrt waren wir schon mittendrin im Dschungel. Absolut eindrucksvoll und wieder mal völlig anders als alles bis dahin gesehene. Wir konnten die ersten Affen und Vögel beobachten und den Fahrtwind geniessen
. Es war wie gesagt absolut eindrucksvoll und die Fahrzeit verging wie im Flug. An der Jamu Lodge angekommen bezogen wir zuerst unsere Anakonda Suite. Dann ging es gleich weiter wieder in`s Boot zur Sunset Tour.🌅 Nach Sonnenuntergang gab es ein einfaches aber gutes 3-Gänge Menü. Es stellte sich hier dann heraus das wir das Moskitonetz nicht zum Spass dabei hatten. In der Vorbereitung schien es ja doch ein wenig übertrieben – hier allerdings hat es sich selbst gegen einen Skorpion bewährt ! 😱Gleich am ersten Morgen hing er direkt über Freddys Kopf- zum Glück ausserhalb des Netz.
Damit hatten wir mal wieder den Jackpot. Der Guide der den Skorpion aus unserem Zimmer mit einem Besenstiel entfernt hat, meinte das es nicht normal ist das die Skorpione so weit nach oben gehen – so viel Glück hat nicht jeder. 😕Abgesehen davon hatten wir 3 Tage volles Programm. Vom Early Morning BirdWatching über einen Besuch bei den einheimischen Siona incl. Shamane bis zum Nightwalk im Dschungel.
Alles in allem haben wir viel über den Regenwald gelernt und noch mehr gesehen. Wir hatten ja eigentlich gar kein Programm erwartet. Da wurden wir sehr überrascht von einer perfekten Organisation und einer sehr guten Crew. Ronald – unser Guide – hat alles gefunden was man so sehen kann – auch im Dunkeln. 🌌🐊🐬🐒
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