Swakopmund/Cape Cross, Sept. 2015

Nach einer sehr schönen Zeit im Sossusvlei war es Zeit für ein Kontrastprogramm. Also Richtung Swakopmund. Die Strecke geht durch sehr unterschiedliche Gegenden und man ist erstaunt wie vielseitig die Wüste sein kann.
In Swakopmund angekommen waren wir froh über die dicke Decke in unserem Camper. Es war zwar zu erwarten – allerdings fühlt es sich doch noch anders an – von guten 28 Grad im Sossusvlei auf ca. 14 Grad in Swakopmund.

Swakopmund

Swakopmund

❄️⛄️ Aber auch das ist Afrika. Wir hatten einen Top Stellplatz bei Desert Sky Backpackers – in der „Stadt“ und konnten von dort aus prima zur Promenade laufen. Absolutes Pflichtprogramm ist ein Kuchen im Cafe Anton (uns läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen 🍰☕️)

Cafe Anton -mmmh lecker

Cafe Anton -mmmh lecker

und Abendessen im Kücki’s Pub. Auch da ist das Essen sehr gut und günstig und schon ewig zu Recht DER TIPP in Swakopmund.
Obwohl es Sonntag war konnten wir Heidi kennenlernen (Schöne Grüße von uns 😎👍🏻) die in Ihrem Laden alles hatte wonach wir gesucht haben – AUFNÄHER ! Man kommt sich in Swakopmnd ein bisschen so vor wie an der Nordsee. Alle sprechen Deutsch und es weht ne steife Brise. Und es ist eine gute Gelegenheit sich nochmal mit allem notwendigen einzudecken. Von dort aus ging es dann auf einen kleinen Abstecher über endlose schnurgerade Salzstrassen nach Cape Cross – berühmt für eine riesengrosse Robbenkolonie (bis zu 200.000 Tiere) die sich aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen sehr wohl fühlen. Wir hatten den Eindruck – ein wahres Robbenparadis.

Cape Cross

Cape Cross

Windhoeck – Sesriem 1.9.-5.9.15

Nach einem angenehmen Flug nach Windhoeck sind wir leider im dunkeln über das Rollfeld gelaufen. Als erstes mussten wir dann feststellen das wir namentlich nicht auf der Shuttelliste des Hotels standen. Das war dann kein größeres Problem. Wir wurden von Maike , der Managerin des Hotels, abgeholt und haben im Hotel erstmal ein frisch gezapftes und – typisch afrikanisch – Curry/Pommes gegessen 😉🍻.

unser 1stes Hotel

unser 1stes Hotel

Am nächsten Tag konnten wir dann unseren Bonsai-Homer abholen und nach Windhoeck einkaufen fahren. Das hat mal wieder länger gedauert ….. Nach unserer ersten Übungsnacht im Bonsai-Homer starteten wir über die unvergesslichen Namibianischen Strassen nach Sesriem (Sossusvlei) – 340 km in 6 Stunden. In Sesriem angekommen wird erstmal die Prioritätenliste abgearbeitet : Tanken, Campen, Essen …. und alles möglichst im hellen…… um ca. 18:00 macht hier einer das Licht aus. Es wird ratz-fatz dunkel und um 6:00 hell. Also war früh aufstehen angesagt. Wir sind um 4:00 aufgestanden damit wir um 5:30 gleich in den Park fahren konnten.
Da haben wir unsere ersten 4X4 Erfahrung gemacht und sind prompt stecken geblieben. Na – es braucht wohl noch etwas Übung. Glücklicherweise können die Einheimischen ja fahren …..

Allradtest

Allradtest

Geht – wenn man es richtig macht – auch in tiefen Sand. Wir haben ja auch nur eine Stunde und ZAR 400 gebraucht um unseren bis zur Achse im Sand steckenden Bonsai Homer wieder ans fahren zu bringen 👍🏽😏. Am Ende des Tages waren wir froh das wir die ersten Erfahrungen im tiefen Sand ausgerechnet im Sossusvlei machen konnten – hier ist die Hilfe nicht weit. Und für die grandiose Landschaft hat es sich allemal gelohnt. Auch das Campen ist eine tolle Erfahrung – so völlig anders als in Europa mit ner Menge   Gegend und Tieren.

Sesriem Camping

Sesriem Camping

Der Weg nach Swakopmund führt jeden Touristen über Solitaire – 92 Einwohner, eine Tankstelle, Reifendienst, ein Camp mit Restaurant und einem deutsch angehauchtem Cafe- alles im Vintage Style.
Der ideale Zwischenstopp auf endlos scheinenden Sandstrassen.

Solitaire 92 Einwohner

Solitaire 92 Einwohner